Sustainability Nachhaltigkeit
4. August 2017

Teetrinken - Gut fürs Klima!

Der "Earth Overshoot Day" (Erdüberlastungstag) markiert den Tag, ab dem die Menschheit die natürlichen Ressourcen der Erde für das Jahr aufgebraucht hat. In diesem Jahr fiel der Tag auf den 2. August.
Ambootia

Die Menschheit nutzt die Natur 1,7 mal schneller, als Ökosysteme sich regenerieren können. Grundlage zur Berechnung dieses Datums ist der Ökologische Fußabdruck. Also die Fläche, die nötig ist, um den Lebensstandard der Menschheit zu ermöglichen. Diese Ressourcenabhängigkeit wird von der internationalen Forschungsorganisation Global Footprint Network berechnet. Über 6.000 Datenpunkte pro Land, Kopf und Jahr werden einbezogen. Und der CO2-Ausstoß ist der am schnellsten wachsende Anteil des Fußabdruckes, ganze 60 %.

Doch innerhalb des Ressourcenbudgets zu leben und wirtschaften ist durchaus machbar. Wie das funktioniert zeigt das ambitionierte Klimaprojekt von Lebensbaum und der Ambootia Tea Group. Im Jahre 2016 gelang es den Anbaupartnern, die CO2-Emissionen bei der Herstellung von Darjeeling Tee um 170 % zu senken. Dank eines besonderen Kompostierverfahrens, Gründüngung und weniger Bodenbearbeitung. Vom Teegarten bis ins Ladenregal verursacht ein Kilo Darjeeling Tee 6,0 kg CO2e. Dem gegenüber stehen 8,3 kg CO2e, die durch das besondere Anbauverfahren im Boden gebunden werden.

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